Das ESI stand während der ESI Systems Neuroscience Conference (ESI SyNC) ganz im Zeichen der Erforschung der Zeitwahrnehmung im Gehirn.

Zwei Tage, elf Vorträge und eine enorme Anzahl neuer Ergebnisse und wegweisender Perspektiven: Über 100 Teilnehmende erhielten tiefen Einblick in dieses spannende Forschungsgebiet.

Zeit ist ein essenzieller Bestandteil unserer Wahrnehmung und unseres Verhaltens, doch wie das Gehirn Zeit kodiert und verarbeitet, ist ein noch wenig erforschtes Gebiet in den Neurowissenschaften. Die Konferenz stellte diese Fragestellung in den Mittelpunkt und beleuchtete das Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Vorträge gaben tiefe Einblicke in die Mechanismen, die zeitliche Prozesse im Gehirn steuern – von der Koordination von Bewegungen bis hin zur musikalischen Wahrnehmung und Entscheidungsfindung. International anerkannte Wissenschaftler präsentierten ihre neuesten Forschungsergebnisse und eröffneten spannende Perspektiven für das Verständnis der Zeitwahrnehmung im Gehirn.

Zum Abschluss der Konferenz fand eine lebhafte Panel-Diskussion statt, in der die Teilnehmer die gewonnenen Erkenntnisse reflektierten und über mögliche zukünftige Forschungsfragen diskutierten. Eines war nach diesen zwei intensiven Tagen klar: Die Erforschung der Zeitverarbeitung im Gehirn steht erst am Anfang. Vielversprechende Ansätze und offene Fragen bieten ein enormes Potenzial für zukünftige Studien.

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Das waren die Themen der ESI SyNC 2024 

 

Prof. Dean Buonomano: Timing as a computational primitive of neocortical circuits

Dr. Megan Carey: Cerebellar mechanisms for learned timing revealed by locomotor learning in mice

Dr. Matthias Grabenhorst: Probability computation in temporal prediction

Prof. Andrea Ravignani: The origins of rhythm: From animal behaviour to human music

Prof. Caroline Palmer: Musical dynamics: Individual and multi-person timing

Prof. Hugo Merchant: Neurophysiology of rhythmic timing in primates

Dr. Joe Paton: Hierarchy and heterarchy of circuit mechanisms for behavioral control

Prof. Ayelet Landau: Universal rhythmic architecture uncovers distinct modes of neural dynamics

Prof. Rachel Dension: Neural mechanisms of attending to moments in time

Dr. Tadeusz Kononowicz: Interval timing and its self-monitoring in rats and humans

Dr. Valérie Doyère: The amygdala as a network player in temporal expectancy of a reinforcer