Stifter


Dr. Andreas und Dr. Thomas Strüngmann

Die Zwillinge Dr. Andreas und Dr. Thomas Strüngmann wurden 1950 geboren. Beide schlossen ein Universitätsstudium ab und erreichten Doktorwürde; Andreas als Mediziner und Thomas als Betriebswirt. Während Andreas im medizinischen Bereich Erfahrungen sammelte durch seine Arbeit in Krankenhäusern in Südafrika, erarbeitete sich Thomas im US-Unternehmen Schering-Plough in New York seine Stellung. 1979 wurden die Brüder von ihrem Vater gebeten, das Generika vertreibende Familienunternehmen Durachemie zu übernehmen.

Nachdem sich Durachemie so gut entwickelt hatte, dass andere Firmen an einer Übernahme interessiert waren, verkauften die Strüngmannbrüder 1986 schließlich das Unternehmen. Dies gab ihnen die Möglichkeit, ihre eigene Firma Hexal aufzubauen, die schnell zu einem der führenden Generikahersteller in Deutschland wurde. 2005 hatte Hexal bereits in über 30 Länder expandiert mit einem Gesamtumsatz von über 1,7 Milliarden Euro. Die Gebrüder Strüngmann verkauften die Firma an Novartis und gründeten ihr eigenes Familiy-Office, das nicht nur im pharmazeutischen Bereich investiert, sondern auch in zahlreichen anderen Bereichen aktiv ist.

In Erinnerung an ihren Vater Dr. Ernst Strüngmann riefen die Brüder 2008 die Ernst Strüngmann Foundation ins Leben, welche neben anderen Projekten auch das Ernst Strüngmann Institute for Neuroscience (ESI) finanziert. Das ESI konzentriert sich auf das Forschungsfeld der kognitiven Neurowissenschaften. Um langfristige wissenschaftliche Spitzenleistung zu gewährleisten, unterzeichneten die Brüder Dr. Andreas und Dr. Thomas Strüngmann ein Kooperationsabkommen mit der Max-Planck-Gesellschaft zur wissenschaftlichen Führung des ESI. Prof. Wolf Singer, bekannter Experte im Forschungsbereich der Neurowissenschaften und enger Freund der Strüngmannbrüder, assistierte in diesem Prozess und fungiert als Gründungsdirektor des ESI.